Presse

“Mit mehr Mut und ungewöhnlicheren Bildern gingen die Performer von “computerised movement“ vor. In Achtergruppen wurden die Zuschauer durch den Hintereingang auf die Studiobühne geführt, um sich, beglotzt von einem Zwitter-Wesen im Gang, hustend in einem Gruselkabinett und dichtem Nebel wiederzufinden. Durch das Nichts-sehen-Können entstand ein Gefühl beunruhigender Intimität, ein Zustand des Ausgeliefertseins an eine fremde, tropische Welt. (…)
Am skurrilsten wurde der Abend, als sich die Performer in eigenartigen Kostümen aus Schaumgummi und Pelz über die Bühne bewegten, wodurch sie sich in einen Tollraum für verwahrloste Schimpansen und einäugige Fabelwesen verwandelte. Und obwohl einen zwischenzeitlich das Gefühl beschlich, hier einer Performance mit viel Effekt und wenig Sinn beizuwohnen, wurde deutlich, dass die zweite Gruppe die Chance, auf einer Bühne wirklich etwas auszuprobieren, klarer erkannt und genutzt hatte.“ (Frankfurter Rundschau, 18.10.2010)

“Ein Überfall wird von der Film-Tonspur über die Pantomime zur immer schnelleren Choreographie (…) und schließlich in eine Parade absurd kostümierter Gestalten überführt, was sehr erheitert, bis, wie beim Duracell-Hasen, die immer gleichen Bewegungen zum völligen Stillstand führen.“ (FAZ, 16.10.2010)