Eine Pistole, ein Tanz, etwas aus Holz, das was kann.

Eine Pistole, ein Tanz, etwas aus Holz, das was kann. ist eine Performance mit Ideen und Effekten von Caroline Creutzburg und Sophie Reble

Wir haben zu zweit etwas Drittes gebaut. In Zeiten nach dem Paartanz haben der Fairness halber Sophie, Caroline und das Ding aus Holz alle drei die gleichen Hosen an und zur Gelegenheit wird das gemacht, was wir finden vor uns auf dem Boden, zwischen unseren Köpfen. Eine euphorische Maschinenerfindung, ein Ablenkungsmanöver für die Fronten des gewissenhaften Zögerns. Ein Zugeständnis an den Eigenwillen des Geräts, in kritischer Aufmerksamkeit aber respektvoller Zugewandtheit. Wir machen uns zum Kanonenfutter einer Pistolentrockenübung. (Programmtext)

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Begründung der Jury 100° Berlin
“Eine gezimmerte Kiste dient sowohl als Abschussrampe, mit der die Performerinnen sich über die Bühne katapultieren, sowie als Torblende eines riesigen Scheinwerfers, mit dem sie den Bühnenraum untersuchen. Die Macherinnen schaffen mit Mitteln der Bildenden Kunst eine eigene Qualität in Bild, Raum und Atmosphäre: eine Welt in der man nicht leben möchte, Figuren, mit denen man nicht befreundet sein will.

Caroline Creutzburg und Sophie Reble setzen eine mutige Formbehauptung, ein rohes, eigenwilliges Stück Szenischer Kunst, von dem wir in Zukunft hoffentlich mehr sehen werden.”

Aufführungen
06. März 2010 100° Berlin, Hebbel am Ufer
04./05. Mai 2010 Best of 100° Berlin, Hebbel am Ufer
12. Juni 2010 Theatermaschine Gießen